Für die Reiseplanung nach Corona: Meine besten Kolumbien-Tipps!

Noch hat Corona uns alle fest im Griff. Und besonders in Lateinamerika kämpfen die Menschen gerade gegen der Höhepunkt der Pandemie. Das Auswärtige Amt informiert, dass internationale Passagierflüge nach Kolumbien voraussichtlich bis Ende August ausgesetzt werden (vgl. Auswärtiges Amt 2020: o.S.). Seitdem ich meine Reise nach Kolumbien im März absagen musste, plane ich nun einen neuen Versuch für nächstes Jahr und träume mich an die Karibikstrände, nach Cartagena und an Fischerdörfer, in den Regenwald, an die Pazifikküste, die Kaffeezone, nach Bogotá, Medellín und Cali sowie in den Amazonas, der schon seit Langem mein Ziel ist. Ich vermisse es Kochbananen zu essen mit Kokosreis und frittiertem Fisch, frisch gepresste Säfte aus exotischen Früchten zu trinken, Schrimp-Cocktail zu essen und mir das typische Street Food wie Arepas und Mango biche (noch grüne Mangostreifen in Limettensaft mariniert und mit etwas Salz bestreut) zu gönnen.

Dank eines Freiwilligen Sozialen Jahres in Cartagena und einem Auslandssemester in Barranquilla kenne ich mich besonders gut an Kolumbiens Atlantikküste aus und habe, durch Reisen durch das Landesinnere und zur Pazifikküste, viele weitere Reise-Tipps und Fotos für euch! Und ich versichere euch: Eine Reise nach Kolumbien lohnt sich! Erst letztes Jahr hat das Land den „Oscar“ unter den Tourismus-Awards für Reiseziele in Südamerika erhalten (vgl. cnddeutsch 2019: o.S.). Hier nun meine Liste der schönsten Orte und Must See´s und Must Do´s in Kolumbien!

Vorbereitung und Einstimmung auf Kolumbien

Wie vor jeder Reise solltet ihr euch natürlich über Einreisebestimmungen und das Klima vor Ort informieren. Das macht ihr am besten über die Seite des Auswärtigen Amtes oder der Deutschen Botschaft in Kolumbien. In Kolumbien ist auch die Regenzeit zu beachten. Dazu schreibt die Deutsche Botschaft in Bogotá: „Das Klima ist überwiegend tropisch oder subtropisch, in höheren Lagen wie in Bogotá auch gemäßigt.
Von April bis Mitte Juni und im Oktober und November ist in Kolumbien Regenzeit, in der es zu heftigen Regenfällen, häufig mit Überschwemmungen und Erdrutschen kommt. An der Nordküste am karibischen Meer ist von Juni bis Dezember Wirbelsturmsaison“ (Deutsche Botschaft Bogotá 2020: o.S.).

Aus meiner eigenen Erfahrung und durch Reise-Berichte von Freunden weiß ich, dass in den Medien zwar häufig ein erschreckendes Bild von der Sicherheitslage in Kolumbien dargestellt wird, doch dass die Realität eines*r Touristen*in ganz anders aussieht. Selbstverständlich sollte man sich an bestimmte Verhaltensregeln halten, nicht nachts alleine in abgelegenen Vierteln oder Straßen herumlaufen und bestimmte Regionen meiden. Weitere Infos findet ihr hier: https://bogota.diplo.de/co-de/themen/willkommen/laenderinfos/reise-sicherheit

Die bunten Busse des öffentlichen Nahverkehrs an der Karibikküste

Als ich in Cartagena und Barranquilla gearbeitet und gelebt habe, war ich immer mit anderen Freiwilligen, Studierenden und Einheimischen unterwegs oder bin nach Medellín oder Bogotá gereist um dort Freunde zu besuchen – und mir ist nie etwas passiert! Wie es in der offiziellen Werbung des kolumbianischen Tourismusministeriums hieß, ist das „einzige Risiko, dass du bleiben möchtest“ (im Original: „Colombia, el riesgo es que te quieras quedar“).

Und so habe ich die Zeit dort auch erlebt. Die Menschen waren so herzlich, einladend und die Landschaften und Kulturen so faszinierend und abwechslungsreich, dass ich gar nicht mehr ins „öde“ und „überschaubare“ Deutschland zurück wollte. Ich habe mich schlagartig in das Land und dessen Menschen verliebt und möchte euch meine Lieblingsorte und -erlebnisse verraten.

Aber noch ein kleiner Hinweis von wikitravel, den ich bestätigen kann: Ihr solltet euch vor der Reise Grundkenntnisse in Spanisch aneignen!

„Wer das Land einmal besucht hat, wird bestimmt wieder kommen. Kolumbien hat so viele Sehenswürdigkeiten, ist eines der Länder mit den meisten Pflanzen- und Tierarten, bietet viele verschiedene Klimazonen und man trifft sehr viele nette Menschen. Um in dem Land als Individualtourist gut zurechtzukommen, sind Spanischkenntnisse wichtig. Von Englischkenntnissen darf man sich nicht zu viel versprechen. Kolumbien kann auch mit einem geringen Reise-Budget gut besucht werden“

https://wikitravel.org/de/Kolumbien

Weitere Informationen für eure Kolumbienreise-Vorbereitung findet ihr zum Beispiel hier:

https://www.tourismus.de/suedamerika/kolumbien/

https://www.travelbook.de/reisen/backpacking/das-muessen-sie-vor-einer-reise-nach-kolumbien-wissen

Falls ihr schon einmal eine virtuelle Tour zu den schönsten Nationalparks Kolumbiens unternehmen möchtet, dann klickt einfach HIER.

Zur weiteren Kolumbien-Einstimmung empfiehlt fairunterwegs.org die kolumbianischen Filme „Los silencios“, „Monos“ und „Birds of Passage“. Einen Film, den ich an der Uni in Barranquilla erstmalig gesehen habe und den ich sehr genossen habe hieß „The Wind Journeys (Los viajes del viento)“, aus dem Jahr 2009 vom Regisseur Ciro Guerra (Trailer siehe https://www.youtube.com/watch?v=K44MsZSuopU).

Sehr bekannt und empfehleswert ist auch die Verfilmung des Klassikers „Die Liebe in den Zeiten der Cholera“ von Gabriel García Márquez.

Falls ihr in Berlin wohnt und schon einmal die kolumbianische Küche ausprobieren wollt oder ihr schon Fan seid und einfach über alte Reise-Erinnerungen schwelgen oder neue Reisepläne schmieden wollt, dann geht das nirgendwo besser als bei „Tierra Colombiana„! Und zwar bei einem authentischen Ajiaco (Hühnerfleischeintopf mit verschiedenen Kartoffelsorten, Kapern, einheimischen Kräuter und Sahne), frittiertem Maniok, Arepas oder einer der anderen vielen Leckereien. Vor Ort könnt ihr euch auch mit Delikatessen wie kolumbianischem Kaffee, Käse, Maracuja-Fruchtmark (u.a.), Oliven und verschiedenen Soßen und Gewürzen für zu Hause eindecken.

Nun aber wirklich auf nach Kolumbien! Hier meine Tipps:

Cartagena de Indias

Flaggen von Kolumbien und Cartagena de Indias
  • Spaziergang durch die Altstadt (Centro) vom Portal de los Dulces/ Torre del Reloj, zur Kathedrale und zum „Café del Mar“ auf den Mauern (Baluarte Santo Domingo) (richtig schön bei Sonnenuntergang)
  • Spaziergang rund um die Iglesia San Pedro Claver
  • Auch sehr schön ist der Platz um die Iglesia de Santo Domingo
  • Abends zur Plaza de los Coches und Kunsthandwerk bestaunen, ein kühles Bier trinken oder eine Arepa oder Flauta probieren.
  • Kleiner Ausflug per Motorboot zum „Playa Blanca“ (siehe Header-Foto). Sehr schöner Strand, aber auch sehr touristisch!
Eine Straße in der Altstadt Cartagenas
  • Das Castillo San Felipe besichtigen (Centro) (ist am letzten Sonntag des Monats immer gratis)
  • Die schönsten Viertel Cartagenas: Centro, San Diego und Getsemaní (liegen nebeneinander)
  • Eines meiner Lieblingscafés und Konditoreien in der Altstadt: Pastelería Mila Vargas
  • Restaurant „La Mulata“ im Viertel San Diego (nur in der Woche zur Mittagszeit geöffnet)
  • Eisdiele „Gelateria Paradiso
  • Typisches „Street Food“: Arepa de huevo, frisch gepresste Fruchtsäfte (gibt es nur an der Karibikküste: Jugo de corozo! auch lecker: jugo de tamarindo, limonada de coco, jugo de lulo)
Frisch gepresste Säfte aus exotischen Früchten
  • Mango Biche (grüne, noch etwas harte Mango in Streifen geschnitten, mit Limettensaft und Salz- das Beste gegen einen Kater!), dulces de coco (Kokossüßigkeiten), cóctel de camarón (Schrimp-Cocktail)
  • Typische Mahlzeit am Strand: mojarra frita con patacones y arroz de coco (ganzer frittierter Fisch mit Kochbananen und Kokosreis) (z.B. im „El Bony“ in Bocagrande)
Typisches Strandessen: Frittierter, ganzer Fisch (Mojarra) mit Kokosreis und „Patacones“ (aus Kochbananen)
  • zur Erfrischung ein „raspao“ (geraspeltes Eis mit Sirup in versch. Geschmäckern drauf)
  • Abends gibt es im Teatro Heredia Adolfo Mejía in der Altstadt oft kulturelle Veranstaltungen
  • Nachtleben: Abends auf einen Drink und zum Tanzen: Bazurto Social Club (im Viertel Getsemaní) (am Wochenende meist Live- Musik, richtig bunt und „tropical“)
Bar im Bazurto Social Club
  • Außerdem gibt es Salsa-Live Musik im Café Havana
  • Quiebra Canto (auch Bar mit vor allem Salsa-Musik und Terrasse mit Blick auf die Altstadt)
  • Rooftop Bars und Orte, an denen sich die Leute abends treffen: Alquimico Bar, Movich Hotel, Café del Mar (die Einheimischen kaufen sich meist von einem lokalen Verkäufer einfach ein Bier und stellen sich an die Mauern neben das Café del Mar um dort den Sonnenuntergang zu genießen, das nennen sie dann „Café al lado“ (Café nebenan)
Café del Mar tagsüber mit Blick auf Bocagrande

Umgebung von Cartagena und Karibikküste: Parque Tayrona, Santa Marta, Taganga, Barranquilla, Palomino und Minca

  • Islas del Rosario (ca. 1 h Fahrt im Motorboot von Cartagena entfernt):

Das Herzstück des Parks sind zweifellos die Korallenriffe, die als ein lebenswichtiges Organ des Meeres gelten, weil sie die kontinuierlichen Grundfunktionen des Lebens garantieren.

Dieser Nationalpark besitzt und schützt einen großen Teil des Riffs an der Karibikküste Kolumbiens. Es enthält Seegraswiesen und Mangrovenwälder, die verschiedenen Arten der Meeresfauna sowohl als Zufluchtsort als auch als Nahrung dienen.

  • San Andrés y Providencia (leider nur per Flugzeug von Cartagena aus zu erreichen)
  • Volcán del Totumo (man kann dort im Schlamm des Vulkans baden, fühlt sich an wie ein Schlamm- Jacuzzi, ca. 1 h Auto- bzw. Busfahrt von Cartagena entfernt)
  • Taganga nähe Santa Marta! (Hippie- Dorf und Fischerort am Meer), dort kann man auch Tauchtouren, Schnorcheln usw. buchen
Frischfisch-Verkauf in Taganga
  • Parque Tayrona mit Übernachtung entweder in einer Hängematte, im Zelt oder einer gebuchten Unterkunft, die Strände sind traumhaft!
Strand im Tayrona-Nationalpark
  • die Orte Palomino und Minca, die sich im Gebiet der Kogui- Indianer befinden, dort wird Öko- Tourismus betrieben, ein Must-Do ist Tubing im Fluss von Palomino (man legt sich in einen großen Gummi- Reifen und lässt sich ganz entspannt den Fluss langtreiben)!
Auf dem Gelände unserer Unterkunft in Palomino

Barranquilla

  • Shakiras Geburtsstadt und Salsa-Hotspot an der kolumbianischen Atlantikküste
  • „La Troja“: legendärer abendlicher Treffpunkt in Barranquilla zum Salsa-Tanzen, Musik hören und Bier trinken
Salsa-Hotspot in Barranquilla: La Troja
  • Ein weiterer Must-Do ist der Besuch vom Karneval in Barranquilla, der von der UNESCO zum Immateriellen Kulturerbe erklärt wurde und immer Ende Februar bzw. Anfang März stattfindet!
  • Er ist sehr vielfältig und feiert den Mix der Kulturen an der Karibikküste, die vor allem von deren afrokolumbianischer Bevölkerung geprägt ist.
  • Es geht bunt und feucht-fröhlich zu! Die Leute beschmeißen sich mit Maismehl oder besprühen sich mit Schaum und es gibt einen großen Straßenumzug mit Karnevals-Königinnen und verkleideten Schausteller*innen und Tänzer*innen.
  • Typisch sind die Verkleidungen als Marimondas, Monocuco, Farotas, Negros, Negrita Puloy, María Moñitos (um nur einige zu nennen). Die typischen Tänze, die aufgeführt werden sind u.a der Danza del Congo, Danza del Garabato, Mapalé, Cumbia und Son de Negros uvm.!
  • Dabei hat jede Verkleidung und jeder Tanz eine einzigartige Entstehung und Bedeutung. So stellte ursprünglich die Verkleidung des „Marimonda“ den spöttischen Barranquillero dar, der der High Society seiner Stadt Unbehagen zubereiten möchte. Bewohner*innen einiger Stadtviertel Barranquillas entwarfen einst das Kostüm aus Flicken, Jacke, Krawatte und umgedrehter Hose, eine Maske mit einer großen Phallusnase und großen Ohren, mit dem er reiche Leute und Politiker lächerlich machte. Heute hat sich die Bedeutung geändert: Es symbolisiert den scherzhaften Typ, der sich während der Party über alle lustig macht (vgl. siehe https://www.publimetro.co/co/barranquilla/2016/02/01/danzas-disfraces-personajes-que-debe-conocer-carnaval-barranquilla.html).
Marimonda beim Karneval in Barranquilla
Anwärterinnen auf den Titel als Karnevalskönigin
Gute Stimmung und viel Schaum beim Karnevals-Publikum

Eje Cafetero/ Kaffeedreieck

  • Die größte der 3 Kaffeemetropolen, Pereira, ist die Hauptstadt der Region (Risalda) und ein guter Ausgangspunkt, um die Thermalbäder von San Vicente im Nationalpark Los Nevados zu besuchen. Ein Ausflug zum nahegelegenen, provinzüberschreitenden Nationalpark Tatamá, in welchem man einen Besuch des botanischen Gartens von „Alexander von Humboldt“ nicht versäumen sollte, ist ebenfalls zu empfehlen (siehe https://kolumbien.de/kaffeezone-kaffeedreieck/)
In einem der Thermalbäder in der Kaffeezone Kolumbiens
  • Armenia, die Hauptstadt der Provinz Quindío, wurde bei einem Erdbeben beinah völlig zerstört. Die ehemalige Eisenbahnstation sowie der nicht weit entfernte Schmetterlingspark in Calarcá bieten sich immer für einen Besuch an. Der „Parque Nacional del Café“ ist unter Tourist*innen sehr beliebt.
  • Ich war auf der Kaffee-Hacienda „Venecia“ Nähe Manizales: http://www.haciendavenecia.com/
Kaffee von der Hacienda Venecia
Die Kaffeebohnen noch am Strauch
Im Wohlfühlmodus dank schöner Natur, Hängematte und aromatischem Kaffee aus Arabica-Bohnen!
Ausblick von meiner Hängematte

Medellín

Wohngegend in Medellin
  • Mit Seilbahn zum „Parque Arví“
  • Plaza Botero
  • Gutes Essen im Viertel „El Poblado” (außerdem auch viele Bars & Cafés)
  • Botanischer Garten
  • Tagesausflug nach Guatapé
  • Im Dezember lohnt sich ein Besuch Medellins, wo die Innenstadt durch das „Alumbrado navideño“ bunt erleuchtet und es Lichtshows und öffentliche kulturelle Darbietungen gibt!
Beleuchtete Kirche während des Alumbrado navideño in Medellín

Bogotá

  • Museo del Oro
Ausstellungsstück im Museo de Oro
  • Stadtviertel „La Candelaria“ (koloniale Architektur, viele Cafés, Restaurants, am Wochenende Bars etc.)
  • Typisches Essen in Bogotá: Ajiaco (Suppe aus Kartoffeln, Mais, Kapern..auf jeden Fall sehr lecker!), tamales, Agua de panela, heißer Kakao mit Weichkäse (ist dann einfach wie Sahne im Kakao), Jugo de feijoa
Ajiaco
  • Restaurant und Café „La Puerta Falsa” neben der Kathedrale (das Café gibt es seit Beginn des 19.Jh., ist spezialisiert auf chocolate con queso und agua de panela, hat auch tamales etc., in der gleichen Straße gibt es aber noch weitere Cafés, die das selbe anbieten: Mamá Lupe, Antigua Santa Fe und La Puerta de la Tradición), Adresse: En el costado norte de la calle 10 entre carreras 7 y 6
  • Restaurant „Andrés Carne de Res“ (sehr berühmtes und beliebtes Restaurant)
  • Tour zum Cerro „Monserrate“ (Ausblick über Bogotá)
  • in der Umgebung von Bogotá: Catedral de Sal in Zipaquirá, Cundinamarca

Pazifikküste

  • ganz anders als die Karibikküste! Das Meer ist hier „rauer“ und kühler. Bei den Stränden des Pazifiks handelt es sich hauptsächlich um schwarze Sandstrände, die einen Kontrast bilden und die grüne Dicke der Natur hervorheben. Strände mit unvorhersehbaren Gezeiten, an denen es Orte gibt, die nur bei Ebbe oder Flut besucht werden können. Es können Touren durch die Mangroven unternommen werden.
Blick auf den Pazifik
  • Die Pazifikküste Kolumbiens hat große Strände, die von Dschungel umgeben sind.
Tour durch den Dschungel und die Mangroven im Kanu
  • Der Pazifik Kolumbiens besteht aus Stränden und Gebieten in den Departements Chocó, Nariño und Valle del Cauca. Diese Vielfalt von Regionen, die im Pazifik zusammenfließen, ist ideal, um ein unvergessliches Abenteuer zu erleben.
  • Mein Aufenthalt war im Department Valle del Cauca. Vom Ort Buenaventura aus geht es ca. eine Stunde lang im Motorboot nach Ladrilleros und Juanchaco.
  • Leider weiß ich nicht mehr, wie unsere Unterkunft hieß. Es war eine Art „Eco Lodge“, ein großes Gelände mit einfachen bunten Hütten, in denen man übernachten konnte. Ich kann mich noch daran erinnern, dass das Personal sehr nett war und wir den ganzen Morgen lang so oft wir wollten einen Kaffee- und Kakao-Refill bekommen haben! 😀
Unsere kleine, bunte Unterkunft an der Pazifikküste
  • weitere Orte, die an der Pazikküste einen Besuch Wert sind: Nuquí (im Department Chocó), Tumaco (im Department Nariño)

Cali

  • Wenn ihr noch mehr Salsa wollt und den typischen caleño-Style tanzen lernen möchtet, dann seid ihr hier genau richtig! Getanzt wird abends in einer der Diskotheken in den Vierteln El Peñón und La 66. Hier mal ein kleines Beispiel:
  • Tagsüber könnt ihr den Hügel zum „Cristo Rey“ und den „Tres Cruces“ hinauf steigen und habt von dort aus einen schönen Ausblick auf Cali
  • Herumschlendern im traditionellen Viertel „San Antonio“, typisches Essen probieren und Kunsthandwerk einkaufen.
Street Art und Verkauf von Früchten in Cali
  • In der Stadt gibt es mehrere Restaurantbereiche, in denen man eine „Marranita“ (frittierte Kochbananenbällchen gefüllt mit Schweinebauch), einen „Aborrajado“ (ein Stück reife Banane, die mit Käse gefüllt und paniert ist) oder ein köstliches ‚Valluna‘-Steak genießen kann (z.B. im Viertel „Granada“)
  • Iglesia de la Ermita: Dies ist eines der Symbole von Cali. Seine gotische Architektur zieht viel Aufmerksamkeit auf sich, und deshalb wird es täglich von Hunderten von Touristen besucht. Am Ausgang dieses Ortes können Sie den traditionellen ‚Raspao‘ probieren, ein perfektes Eis für die Hitze der Cali-Nachmittage, während Sie entlang des berühmten Bulevar del Rio spazieren gehen, der sich im historischen Zentrum am Ufer des Rio Cali befindet (siehe https://colombia.travel/es/blog/planes-para-disfrutar-un-fin-de-semana-de-turismo-en-cali).

So, nun kennt ihr meine besten Tipps von meinen bisherigen Aufenthalten in Kolumbien! Und es gibt noch sooo viel mehr zu entdecken! Auf meiner persönlichen Kolumbienreise-Wunschliste steht u.a. auch noch das Valle de Cocora und die Amazonas-Region rund um Leticia.

Viel Spaß beim Planen eurer einzigartigen Reise nach Kolumbien!

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